Dienstag, 26. Juli 2011

Die Loesung struktureller Probleme mit den Mitteln der Zins- und Geldpolitik

Wenn die Loesung struktureller wirtschaftlicher Probleme nahezu ausschliesslich ueber den Einsatz von Mitteln der Zins- und Geldpolitik gesucht wird, dann sieht das Ergebnis zwangslaeufig so aus:

Quelle: http://research.stlouisfed.org/fred2/series/BOPGSTB/125/Max


Angesichts des nun seit fast zwei Jahrzehnten nur durch Krisen jeweils kurz unterbrochenen Trends, draengt sich der Eindruck auf, dass es sich um eine gewollte Eigenschaft amerikanischer Politik handelt. Damit waere dann auch die aktuelle, doch sehr merkwuerdig anmutende Debatte ueber die Erhoehung des Limits fuer Staatsschulden in den USA als das entlarvt, was sie ist. Eine Scheindebatte zwischen Marionetten, die an den Strippen der Reichen und Maechtigen in den USA haengen. Diese wiederum hatten, so wie es sich darstellt, nie die Absicht, die im Ausland gemachten horrenden Schulden zu begleichen.

Sapere Aude!

Georg Trappe

P.S.: Im Schaubild ist das monatliche Aussenhandelsdefizit in US$ (y-Achse) ueber Zeit abgetragen. Der Stand der US Schulden im Ausland ergibt sich aus dem Integral (Aufsummierung) dieser Kurve. Siehe auch: Major Foreign Holders of Treasury Securities
P.P.S.: In den USA sind weniger als 13% der Beschaeftigten in Bereichen taetig die greifbare Produkte herstellen. Der ueberwiegende Anteil ist mit Dienstleistungen beschaeftigt. Das kommt auch sehr deutlich in diesem Bild zum Ausdruck
Quelle: http://rwer.wordpress.com/2011/08/22/the-usas-broken-business-model/

Americas other 87 deficits

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