Freitag, 18. November 2011

Und tschuess!

Antonio Borges der IWF Europa Direktor und ehemalige Goldman Sachs Mitarbeiter ist zurueck getreten. Seine Biografie liesst sich wie die eines typischen Mitglieds der neoliberalen Gruppierung von Finanzeliten, die sich in den letzten drei Jahrzehnten nicht nur die Welt zu eigen gemacht haben, sondern auch ihr unheilvolles Dogma an den Eliteschulen dieser Welt dem Nachwuchs mit aller Macht eingetrichtert haben. Nun da uns der Krempel Dank der Fuehrungsleistungen dieser "Elite" um die Ohren fliegt, fliehen diese "starken Typen" reihenweise aus persoenlichen Gruenden in die Verantwortungslosigkeit. Wir gratulieren uns dazu und wuenschen einen angenehmen Ruhestand. 

Und Tschuess!

Georg Trappe

Nachtrag: Und wenn es fuer Sie nicht ganz nachvollziehbar ist, warum ich den ehemaligen INSEAD Dean A. Borges so schlecht weg kommen lasse, dann schauen Sie bitte mal hier. Da hat S. Goshal, ehemaliger Dean der London Business School in einer bemerkenswert selbstkritischen Art und Weise die fragwuerdige bis verheerende  Wirkung der "Lehren", die an diesen Institutionen der "Eliten" Ausbildung verbreitet werden aufs Korn genommen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen