Montag, 29. August 2011

Das wahre Ausmass der "teilweisen?" Kernschmelze


Es ist schon erstaunlich wie beharrlich und gekonnt die deutschen Medien diesen Artikel von Bloomberg vom 22. August 2011 unterdruecken. Ich bin erst am Samstag durch Herrn Dr. Eichner auf ihn aufmerksam gemacht geworden. Vielen Dank dafuer! Auch wenn er mir eiskalte Schauern den Ruecken herauf und herunter gejagt hat. Es lohnt sich ihn zweimal, dreimal zu lesen und sich dabei die Aussagen der Schluesselfiguren (Bernanke etc.) diesseits und jenseits des Atlantiks in diesem Zeitraum 2008 - 2009 zu vergegenwaertigen.  Das eine oder andere Archiv hilft dabei. 

Holy Moly.

Georg Trappe

Donnerstag, 18. August 2011

Multiplikative Prozesse haben es in sich!

Die Wirkungen und Nebenwirkungen multiplikativer Prozesse sind oft nicht offensichtlich. Daher verdienen sie eine besondere Aufmerksamkeit. Insbesondere dann, wenn sie den zentralen Lebensbereich Wirtschaft dominieren und so sowohl das soziale Miteinander der Menschen, als auch ihre direkte Lebensgrundlagen betreffen.

Im Vergleich mit additiven Prozessen generieren multiplikative Prozesse  dramatisch unterschiedliche Ergebnisse. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen. Bei einem Spiel mit vier Wuerfeln, bei dem sich das Ergebniss jedes Wurfes aus der Addition der vier Wuerfelergebnisse ergibt, schwankt dies zwischen 4 und 24. Am wahrscheinlichsten ist das Ergebniss 14 und bei einer genuegend hohen Wurfzahl, werden sich die Haeufigkeiten der  Ergebnisse einer Normalverteilung entsprechend einstellen.
Aendert man die Spielregeln dahingehend ab, dass das Gesamtergebniss eines Wurfes sich nicht mehr durch die Addition der Wuerfelergebnisse berechnet, sondern durch die Multiplikation, ergibt sich ein vollkommen anderes Bild. Die Gesamtergebnisse schwanken zwischen 1 und 1296 und die Vorhersage des haeufigsten Ergebnisses faellt schon deutlich schwerer. Die Haeufigkeitsverteilung nach einer groesseren Zahl von Wuerfen entspricht auch nicht mehr der symetrischen Glockenform einer Normalverteilung sondernanehert sich einer log normalen Verteilung an.

Quelle 

Dienstag, 16. August 2011

Wie betoniert man plutokratische Verhaeltnisse?

In dem man sich das US Bildungssystem  zum Vorbild nimmt  und soziale Mobilitaet, unter anderem durch enorm steigende Ausbildungskosten, systematisch unterbindet. Und sollte man doch auf das eine oder andere Talent aus den unteren sozialen Schichten nicht verzichten wollen, dann ermoeglicht man ihm eine durch Kredit finanzierte Ausbildung.
Sapere Aude!
Georg Trappe