Sonntag, 11. November 2012

Als waere nichts geschehen

Da wurde gerade das Projekt Europa von unseren "Eliten" in Politik und Wirtschaft krachend gegen die Wand gesetzt und dann, als waere nichts geschehen, plaedieren Vertreter von deutschen Industrie- und Wirtschaftsverbaenden sowie Politiker fast aller Parteien fuer „Eine transatlantische Freihandelszone und perspektivisch einen einheitlichen Wirtschaftsraum....", wenn man diesem Artikel des Handelsblatts Glauben schenken mag.
Ich fasse es nicht. Da hinterlaesst, ausgeloest durch den in den USA initiierten, groessten Betrug aller Zeiten, wirtschaftsliberaler Amok ein wirtschaftlich halb verwuestetes Europa und noch bevor die Scherben aufgeraeumt sind, plaediert man offen fuer den naechsten Eskalationsschritt in diesem Wahnsinn. Was soll das? Habt Ihr sie noch alle, moechte man da fragen. Die Ursachen des letzten Desasters noch nicht mal ansatzweise verstanden und schon das naechste, noch groessere Rad drehen. Und das ausgerechnet mit denen als Partner, die die letzte Katastrophe losgetreten haben. Ist das ein Beispiel fuer die praktische Anwendung des Vorsichtsprinzips in deutschen Fuehrungsetagen? Oder ist es Beleg dafuer, das Ihr seit jeher mit der Wall Street Bande unter einer Decke steckt?

Sapere Aude!

Georg Trappe


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