Dienstag, 4. Dezember 2012

Von Amoeben lernen

Wenn man sich nun die Muehe macht und die verschiedenen "Stoffe" in einer Wirtschaft und ihrer Umgebung katalogisiert und sie dann auf ihre Wechselbeziehungen hin untersucht, dann entsteht ein komplexes Bild, das mehr an den Zellstoffwechsel einer Amoebe erinnert als an das primitivistische Kreislaufbild mit zwei Zweistoffsytemen, die durch die Magie eines falsch dargestellten Bankensubsystems angeblich in ein Gesamtgleichgewicht gebracht werden sollen.

Chaos carolinense

Was aber sofort auffaellt ist die Tatsache, das Amoeben durch ihre verschiedenen Mechanismen des Membrantransports, im Fall kontraktiler Vakuolen durch Protonenpumpen, den Stoff, der als Medium fuer den Stoff- und damit Energietransport immer vorhanden sein muss, selber aber Netto nichts zur Energiebilanz beitraegt, auf gar keinen Fall akkumulieren, sondern recht raffiniert immer wieder ausscheiden und so ein Platzen der Zelle verhindern. Damit haben Amoeben unseren Eliten eine entscheidende Faehigkeit voraus, die, wenn sich in den Betonkoepfen nichts aendert, dazu fuehren wird, dass Amoeben in Bezug auf das evolutionaere Ziel Ueberleben den Menschen den Rang ablaufen werden.

Sapere Aude!

Georg Trappe

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