Samstag, 12. Januar 2013

Neoliberale Kriegstreiber ergreifen das Wort

Die WELT veroeffentlicht heute ein Interview mit einem der "top global thinkers" amerikanischer Bauart unter der Ueberschrift:


Darin heisst es u.a.:
"Solange auch die Verteidigungsetats nicht steigen, wird Europas Macht immer begrenzt bleiben."

oder
"Unsere Wahlbeteiligung ist niedrig, und das ist für mich ein gutes Zeichen. Weil es nämlich bedeutet, dass viele Menschen zu beschäftigt und auch zufrieden sind mit ihrem Leben, als dass sie wählen gehen müssten. Viele Wähler sind zudem Wechselwähler. Je weniger eine Gesellschaft politisiert ist, umso besser ist dies für ihre Stabilität. Das ist immerhin ein Grund zu Optimismus."

Nachdem Atlantikbrueckenmitglied Michael Huether an gleicher Stelle Frankreich als das zentrale Problem Europas benannte, nun das.

Noch Fragen?

Georg Trappe

Kommentare:

  1. Ekelhaft; die neoliberalen Eliten werden immer dreister in ihren Aussagen.
    Aber ja, er hat Recht: "Je weniger eine Gesellschaft politisiert ist, umso besser ist dies für ihre Stabilität." Die Frage ist dann lediglich: Welche Art von Zustand oder System halten wir hier stabil? Das darf sich dann jeder selbst beantworten...

    AntwortenLöschen