Mittwoch, 1. Mai 2013

Erst die Regenfluten. Nun die Geldfluten.

Nachdem nun auch Japan, dem Vorbild der USA und Europa folgend die Geldschleusen ungehemmt geoeffnet hat, mehren sich hier in Thailand die Zeichen fuer eine u.a. durch auslaendische Kapitalzustroeme induzierte Ueberhitzung der wirtschaftlichen Entwicklung.
Wie so oft stehen Immobilien im Fokus. Selbst in Gebieten, die noch vor 2 Jahren von der Flut betroffen waren.
  
Quelle 

Wuerde es sich um staatliche Projekte zur Flut Praevention handeln, dann koennte 
man es vieleicht noch verstehen, aber diese werden, da man sie nicht profitabel
vermieten bzw. verkaufen kann, vergleichsweise zoegerlich, wenn ueberhaupt angegangen.

"New residential supply in Greater Bangkok rose by 38% year-on-year inthe first quarter, led by the condo sector as well as low-risedevelopments after concerns over flooding eased, says the Real EstateInformation Center (REIC)."

"The bank's lending at the end of March grew 18.2% from a year earlier.Auto loans posted the biggest gain among other types of loans with a40.5% year-on-year surge, due mainly to the government's first-time carbuyer scheme, followed by SME loans at 24.2% and mortgage loans with22.4% growth."

"Finance Minister Kittiratt Na-Ranong says he has ruled out immediatemeasures to curb the rising baht after a special economic meeting onFriday."

Die Macht es nach Belieben Geld regnen zu lassen, gehoert nicht in die Haende von Menschen, die 25% Rendite aufs Eigenkapital anstreben. Diese Art Geldregen laesst die Menschen trotz aller bereits gemachten bitteren Erfahrungen den Verstand verlieren. Eine teuflische Barbarei, eine Pest, die am Ende, wenn die Duerre einsetzt, weil die Kapitalgeber ihre Kredite genauso schnell und unverantwortlich wieder zurueck ziehen, wie sie sie in die betroffenen Volkswirtschaft gepumpt haben, nur Verzweiflung und Elend zurueck laesst.
 
Sapere Aude!
 
Georg Trappe 
 
 
P.S.:(6.Sept.2013) Finanzmarkt Thailand 

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