Sonntag, 26. April 2015

Griechenland & Co. und andere Probleme

Herr Reinhard Peda, ein Leser meines Blogs, bat mich vor ein paar Wochen folgenden Aufsatz fuer ihn an dieser Stelle der Oeffentlichkeit zugaenglich zu machen.
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Ich gehe erst mal zurück in die Vergangenheit und dann wieder zur Gegenwart.

                                                           Sättigungsgrad

Nach dem Ende des verheerenden zweiten Weltkriegs funktionierte das alleinige Geldschöpfungsmonopol der Banken. Investitionen erfolgten vorwiegend über Kreditvergabe der Banken. Hinzu kam, das Gewinne aus den Investitionen problemlos in weitere Projekte gesteckt werden konnte. Durch Investitionen steigt seitens der Unternehmer auch die Nachfrage nach Arbeitszeitanbietern. Arbeitslosigkeit sinkt, Massenkaufkraft steigt, was dann wiederum ein positives Umfeld für weitere Investitionen schafft. Praktisch ein sich selbstverstärkendes Wirtschaftswachstum aus dem Zusammenspiel von Kreditvergabe, Investitionen und Zunahme der Massenkaufkraft.
Nun erreicht jedes Produkt, unabhängig davon ob es auch exportiert wird, am Markt seinen Sättigungsgrad! Nun brauchen die Unternehmer nur noch soviel Arbeitszeitanbieter, um die Produktion nahe dem Sättigkeitsgrad des Produktes aufrecht zu erhalten. Kommt es dann zu Proktivitätsteigerungen für dieses Produkt, wird der Unternehmer, Arbeitszeitanbieter entlassen. Dann sinkt langsam aber sicher auch die Massenkaufkraft der Arbeitszeitanbieter, der Sättingungsgrad von Produkten wird immer schneller erreicht. Das selbst verstärkende Wirtschaftswachstum wandelt sich immer schneller werdend, ins Gegenteil um.
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Fast jeder hat mal von diesem "segensreichen" Konzern und dessen Besitzer gehört, gelesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Standard_Oil_Company
Wenn Sie sich im Link mal mit diesem Politker (Theodore Roosevelt) beschäftigen? Besonders mit seiner Rolle für die Arbeitnehmerschaft! Dazu ein weiterer Link von einem anderen Politiker:
http://de.wikipedia.org/wiki/Franklin_D._Roosevelt
Und dem New Deal:
http://de.wikipedia.org/wiki/New_Deal
Irgendwie Komisch oder nicht? Alle heutigen wirtschaftlichen Probleme sind in der Vergangenheit schon mal passiert, und mehr oder weniger gelöst worden, bis auf das Problem der Geldschöpfung durch die Banken.
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Internationaler Handel
Dazu ein Blick zu den Geflügelbauern in Afrika, und wieder zurück, zur heutigen Situation:
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/astuecke/122605/index.html
http://www.kritischer-agrarbericht.de/fileadmin/Daten-KAB/KAB-2012/Niemann-Haehnchen.pdf
https://www.boell.de/sites/default/files/assets/boell.de/images/download_de/oekologie/fleischatlas2013_s3637_WEB.pdf
Egal ob Importe, Verschuldung von Staat oder Bürgern im Ausland, und erfolgreichen Investitionen von Ausländern im Inland. All dies führt zum Kapitalabfluß aus einem Staat.
Will ein Staat diesen Kapitalabfluß umkehren um seine Auslandsschulden zu bezahlen, dann kann dies nur durch verringerung von Importen geschehen. Des weiteren sollten die meisten Investitionen, nur duch eigene Staatsbürger durchgeführt werden. Jeder Staat muss für sich entscheiden, welche Importe sind wichtig für das Wirtschaftliche funktionieren meines Staates.
Nun ein Blick auf die WTO:
http://www.bmwi.de/DE/Themen/Aussenwirtschaft/Handelspolitik/wto.html
In Afrika und vielen weiteren Teilen der Welt, ist der Dollar, eingeschränkt auch andere Währungen, das einzig anerkannte Zahlungsmittel im Welthandel!
Wenn ich mit den Zielen der WTO befasse, lese ich nur, das im wesentlichen Handelbeschränkungen abgebaut werden sollen. Also ich kenne noch ein EUROPA, wo durch abwertung der Landeswährung versucht wurde, seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Handel wieder herzustellen. Hat auf Dauer zwar auch nicht funktioniert, aber diese" Lösung" steht den afrikanischen Ländern und anderswo in der Welt, eben nicht zur verfügung. Zölle, um der heimischen Wirtschaft Zeit zu geben, um eventuell seine Wettbewerbsfähigkeit wieder zu erlangen, sollen aber auch nicht sein. Investitionen von ausländischen Konzernen in diesen Staaten beschäftigen sich im wesentlichen, um beschaffung von günstigen Rohstoffen, und eben nicht darum, durch Technologietransfer die Wettbewerbsfähigkeit dort wieder herzustellen.
In Europa beklagen wir die negativen Auswirkungen durch Einführung des EUROS zwischen den Staaten samt seiner Bevölkerung. In den meisten Staaten dieser Welt ist der EURO schon längst indirekt eingeführt, nennt sich halt DOLLAR!
Ja es ist Richtig. Wir befinden uns in einem Krieg, wo die Staaten zur Beute geworden sind, und die Völker in Haftung genommen werden. Es ist der Krieg zwischen Arm und Reich, wie auch dieser Mann meint:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-289509.html
http://gutezitate.com/zitat/172192

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                                                           Vom Reichtum.

Den Millionären und Milliardären sollen ja cirka 50 - 60 oder mehr % der Welt gehören.
Politiker Quasseln ja immer davon, "Wir brauchen mehr Wachstum und 2 % Inflation"! Und alle haben Angst vor Deflation. Hängt mit dem jetzigen Schuldgeldsystem zusammen. Bei Deflation steigt (Real - Kaufkraftmässig) die Schuldenlast an, auch ohne weitere Kreditaufnahme. Bei Inflation sinkt Sie.
Inflation können die Politiker sofort haben. Sie brauchen nur (Weltweit?) beschliessen, das alle Einkommen von abhängig Beschäftigten, an einem bestimmten Tag verdoppelt werden. Und schon verringert sich die Schuldenlast, leider auch die Geldguthaben zur Altersvorsorge. Berücksichtigen Sie dabei, das sich das meiste Geld am Tag X, in den Händen der kleinen Leute befindet! Mehr reale Kaufkraft wird dabei nicht erzielt, weil die Unternehmen ihre Preise an die Inflationrate anpassen werden.
Diese Rede kennen Sie noch?
http://www.gewerkschaft-von-unten.de/Rede_Davos.pdf
Umgesetzt von SPD und Grünen. Inflation über Lohnerhöhungen nicht erwünscht, daher was anderes. Ganz aktuell das Anleiheprogramm der EZB.
http://www.welt.de/wirtschaft/article138207084/So-schleust-die-EZB-Milliarden-ins-Finanzsystem.html
Ich Formuliere das Programm mal so: Inflation kann auch über Preiserhöhungen (Die Reichen wollen ja nicht Ärmer werden) generiert werden, alle anderen die Ihre Preise nicht erhöhen können, werden enteignet!
Bleibt noch das Wachstum.
Kennen Sie einen Flecken Erde, der ohne Besitzer ist? Wenn nicht, kann Wachstum (Reichtum) im anhäufen von Land, nur über den Verlust von anderen Landbesitzern generiert werden.
Einigen wird dieses Theorem bekannt sein:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mackenroth-These
Und damit dieser Satz auch von allen verstanden werden kann, ergänze ich Ihn um ein theoretisches Wirtschaftsmodell:
Stellen Sie sich vor, einem Menschen, nennen wir Ihn Albert, gehören alle relevanten Sachwerte, wozu auch die Banken gehören, zum erzielen von Einkommen (Gewinn), auf diesem Planeten. Wenn dem Albert das alles gehört, ist weiteres Wachstum dadurch für ihn, nicht mehr möglich! Bleibt noch das Wachstum über Geldvermögen. Kann das Funktionieren für Albert, der schon alle relevanten Sachwerte besitzt?
Nun wird Albert mit seinem Besitz immer Einkommen erzielen, unabhängig davon, ob das eine oder andere Produkt nicht nachgefragt wird. Höhere Nachfrage bei einem Produkt erfordert neue Investitionen. Geringere Nachfrage - Einstellung von Investitionen in diesem Bereich. Notwendige Investitionen zum Betrieb für alle Bereiche bleiben davon unberührt.
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/investitionsarten/investitionsarten.htm
Egal wie auch immer, das Geld vom Markt wandert aufs Konto von Albert. Wenn der Markt aber kein Geld mehr hat, kann Albert nichts mehr Verkaufen! Damit Albert weiterhin gute Geschäfte machen kann hat Er die Möglichkeit, dem Markt sein überschüssiges Geld, als Kredit wieder zur verfügung zu stellen. Oder der Markt holt sich das Geld als Kredit von den Banken, das kann Albert erstmal egal sein, weil die Ihm ja auch gehören. Und nun geschieht scheinbar etwas Seltsames. In dem Moment, wo Albert sein Geldeinkommen über Zinseinnehmen der Kreditvergabe steigert, verringert Er seine Geldeinkommen über den Verkauf seiner produzierten Produkte.
Wenn einem Markt dauerhaft Geld entzogen wird sinkt die Nachfrage nach Produkten. Folge steigende Arbeitslosigkeit samt weiter schrumpfender Nachfrage. Stichwort - Sättigungsgrad! Wie auch aktuell bei Griechenland beobachet werden kann. Die Möglichkeiten der Staaten den Gewinn von Albert über höhere Steuern wegzubesteuern ist durch verfassungsrechtliche Hürden Grenzen gesetzt.  Im übrigen kann Albert durch Preiserhöhung gegensteuern.
Ist ja nur ein Modell werden einige sagen. Stimmt.
Ob Albert die Welt gehört oder den Milliardären, Millionären und den weiteren oberen 10 % plus X, ändert nichts an der Tatsache, das Kaufkraft am Markt von Arm nach Reich wandert, und von diesen Reichen nicht ersetzt wird.
"Der Reichtum einer Nation ist nicht dadurch zu Definieren, das aus Millionären Milliardäre werden, sondern dadurch, das die Massenkaufkraft des jeweiligen Volkes ansteigt, ohne das dies durch Schuldenaufnahme, des betreffenden Staates geschieht." Eigenes Zitat.
Die meisten Menschen gehören zu den Massenkaufkraftbesitzern. Denen brauch ich auch nicht erklären, das schon seit längerer Zeit, die eigene Persönliche reale Kaufkraft, immer weiter entwertet wird.
Ein alternativloses "Weiter So", und alle landen in der Armut.
Erinnern Sie sich noch an den Sättigungsgrad? Betrachten Sie die Massenkaufkraft als eine variable Größe. Nach einem Krieg wächst diese an. Das Ansteigen verlangsamt sich im laufe der Zeit und kehrt sich dann ins gegenteil um. Wenn Albert einen Teil von seinen Gewinnen nimmt um sich ein gutes Leben zu leisten, und alle weiteren Gewinne den Massenkaufkraftbesitzern wieder zurück gibt, dann ist der Massenkaufkraftverlust aufgehoben. Diesen Weg gibt es in der heutigen realen Wirtschaftwelt eben Nicht! Daher wird das Schrumpfen der Massenkaufkraft unverhindert weitergehen. Die scheinbaren Sieger im Wirtschaftskrieg untereinander werden versuchen ihre Positionen mit allen Mitteln, durch Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen, Bezahlung usw., zu verteidigen, um letztendlich doch zu scheitern.    
Wie der Massenkaufkraftverlust anders aufgehoben werden kann, können Sie in dem älteren Gastbeitrag, derauch hier Veröffentlich worden ist, Lesen.
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Einige Staaten versuchen ihren Hals als "Exportweltmeister" aus der Schlinge zu ziehen. Klappt nur bis die Importeure reihum Pleite sind. Und sich mit steigender Verschuldung auch zum Exporteur zu mutieren, klappt igendwie auch nicht. Am besten geht es noch Staaten mit noch ausreichenden Rohstoffen. Nur den Völkern dieser Welt geht es schleichend immer Schlechter.
Wer kennt sie nicht, die international "Wohltätigen" Konzerne, die ihre Steuern gerne dort bezahlen, wo möglichst wenig anfällt. Wer genauer hinschaut stellt fest, das viele dieser Konzerne ihre Produkte bestenfalls noch in eigenen Fabriken zusammenbauen. Ansonsten werden die Produkte gleich komplett am billigsten Standort, der in der Welt gefunden wurde, hergestellt. Und da ist Sie wieder, die Wohltätigkeit bei Umweltschutz, Arbeitsplatzbedingungen und sonstigen menschenfreundlichen Standarts, durchgesetzt von diesen Konzernen.
Also, ich kann mir nicht einen nationalen Hersteller vorstellen, der auch nur die geringste Chance hat, gegenüber diesen Konzernen auch nur ansatzweise Konkurrenzfähig zu werden. Nationale Hersteller gibt es nur noch, weil das Geschäftsmodell zu wenig Gewinn abwirft, oder durch Patente geschützt ist.
In der Vergangenheit wurde die Standard Oil Company von den USA "zerschlagen". Das selbe werden Sie auch mit den International tätigen Konzernen machen müssen. Im Rahmen von ausgeglichenen Handelsbilanzen, und steigerungen bei der Massenkaufkraft, werden auch wieder Nationale Anbieter (Unternehmen) die Luft zum Atmen (Investieren) bekommen!
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Dank der alternativlosen Politik unserer "Mutti" und der Dankbaren Unterstützung unseres "Engels" Gabriel soll ja Ceta, TTIP und Tisa kommen. Da ich nun immer noch Lebe und keinerlei Angst vor Politikern jeglicher Farbenlehre habe, wurden die Politiker des Bundestages über den Umweg, einreichen einer Petition, Informiert, das ich die Umsetzung von Ceta, TTIP und Tisa für Hochverrat halte. Und auch, das ich mir meine Demokratie von den Politikern zurückholen werde.
Wie die PKW-Maut scheint auch CETA schon in trockenen Tüchern zu sein. Ansonsten kann ich mir dieses nicht Vorstellen:
http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/warren-buffett-will-in-deutschland-weiter-zukaufen-a-1020353.html
Ohne CETA usw., welche nur die Eigentumverhältnisse von internationalen Globalplayern (Konzeren) absichern sollen, und damit Zukunftslösungen verhindert werden. Da passt auch dieses ins Spiel:
http://europoly.tagesspiegel.de/
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Noch bin ich ein Einzelkämpfer und brauche mich nicht vor meinen Nachkommen zu Rechtfertigen, warum Sie keinerlei Zukunft haben. Habe ich hier ja Erklärt.
Ich erkenne ein Totalversagen fast aller politischen Entscheider auf dieser Welt, egal ob diese als Diktatoren, religiöse Führer, Demokraten oder sonstwas daherkommen.
Ganz Klar für mich ist, wir brauchen eine neue Weltwirtschaftsordnung. Revolutionen enden auch nur in Bürgerkriegen. Der Zusammenbruch der Realwirtschaft dabei wäre allein damit auch schon Vorprogammiert. Bleibt mir nur Einfluß auf die Demokratien zu nehmen, um alle anderen kann ich mich im Anschluss kümmern.
Wenn Sie mich bei meinen Anliegen Unterstützen wollen? !
Leiten Sie beide Gastbeiträge von mir, an alle Politiker die in Ihrem Namen entscheiden weiter, und verlangen eine begründete Stellungnahme dazu. Machen Sie den Gewählten klar, das die Stellungnahme und zukünftige Entscheidungen von Politikern Ihr Wahlverhalten beeinflussen wird. Das betrifft alle Politiker des Bundestages, Ihres entsprechenden Bundeslandes bis hinunter zur kleinsten politischen Einheit. Die Politiker vor Ort gehören fast alle einer Partei an, und wenn die Merken das Sie ihr Amt verlieren könnten, wird dies auch Diskussionen innerhalb der Parteinen auslösen. Dieses Vorgehen sollte auch für Demokratien in anderen Staaten geeignet sein. Übersetzen, weiterverbreiten, ist von mir erlaubt.
Die für mich andere angenehmere Möglichkeit ist. In Werl gibt es die:
WP! – Ratsfraktion der Wallfahrtsstadt Werl
Wie auch woanders in Deutschland, gibt es die sogenannte Bürgerparteien, die oft auch hervorragende politische Arbeit leisten. Niemand hindert Sie daran, diese mal zu Wählen.
Ich mache mir nichts vor, es geht darum:
http://de.wikipedia.org/wiki/Repr%C3%A4sentative_Demokratie
Die altbekannten Parteien sind nun mal von Interessenvertretern jeglicher Coleur durchseucht. Entscheidungen zum Wohle des Soveräns, kennen Sie welche?
Daher meine weitere Forderung. Alle zukünftigen Gesetze können nur Gesetzeskraft erlangen, wenn Sie durch einfache Mehrheit des Soveräns bestätigt werden!
Und nur diese Parteien, welche diese Forderung umsetzen werden, sollten Sie Wählen. Dann sind Sie auch kein Stimmvieh mehr. Ob die jetzigen Parteien dazu bereit sind?
Nach Werl komme ich Umsonst und stelle mich noch offenen Fragen. Von allen anderen möchte ich zumindest meine Unkosten erstattet haben. Bin auch nur ein armer Rentner. Das Rauchen sollte mir ermöglicht werden.

Mfg Reinhard Peda



Nachtrag:
Was den Wettbewerb der Firmen untereinander angeht? Zu den Siegern werden alle Firmen gehören, welche bei gleichen Anfangsvoraussetzungen, in den Kosteneinsparungen vorne liegen. Üblicherweise Einsparungen von Steuern und Lohnkosten. Einsparungen bei Lohnkosten, und auch höhere Steuerbelastungen für Rentner und Lohnempfängern verringern die reale Massenkaufkraft. Im Moment befindet sich die Weltwirtschaft auf dem absteigenden Ast, im gleichklang mit der schrumpfenden realen Massenkaufkraft. Unternehmen werden nicht freiwillig den schrumpfenden Markt verlassen, und da wird auch nichts über das Notwendige hinaus Investiert. Zunehmen werden die Sauereien gegenüber Mitarbeitern und Umwelt, um als Unternehmen, möglichst lange im Spiel zu bleiben. Verschuldeten Unternehmen am Markt wird es immer schwieriger werden, Kreditrückzahlung zu gewährleisten, und Zinsverpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Mit den bekannten Folgen für die Banken, mit Abschreibungen beim Eigenkapital und Einschränkungen bei gewährung neuer Kreditlinien, selbst für gute Schuldner, samt "Rettungsmaßnahmen" seitens der Staaten für die Banken! nichts anderes ist das Aufkaufprogramm der EZB:
http://www.heute.de/ezb-wirtschaft-ankurbeln-mit-millarden-kauf-von-staatsanleihen-36698732.html
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Das nächste Problem wird im folgenden Link beschrieben:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/maechtige-konzerne-147-unternehmen-kontrollieren-die-welt,1472780,11055250.html
Man darf sich Fragen, warum gerade jetzt unbedingt CETA, TTIP und Tisa umgesetzt werden soll? Die Rolle der jetzigen Entscheidungsträger (Politiker) lass ich mal Unkommentiert.
Gegen diese geballte Markt- und Finanzkraft können nationale Familienunternehmer, und sogar ganze Staaten nicht konkurieren.
Ein weiter so wie jetzt und der Zusammenbruch der Weltwirtschaft wird unweigerlich kommen!
Die Besitzer der 147 Unternehmen werden einen schon einen Plan haben. Übersetzt, wie mache ich mir die Welt auf ewig Untertan. Ich weis auch nicht, wie die Wertschöpfungsketten dieser Unternehmen organisiert sind. Wer war noch mal für die Geldschöpfung aus dem Nichts und die Kreditvergabe zuständig? Könnte es sein, das sich nach dem Zusammenbruch der Weltwirtschaft die Besitzverhältnisse der nationalen Familienunternehmer und anderen, zu den 147 Unternehmen verlagert, und überflüssige gleich vom Markt genommen werden?

1 Kommentar:

  1. Hallo Herr Peda,
    ich halte Ihre Betrachtungen alle schon für abgehandelt. Ich denke sie werden auch keine Lösung erreichen, denn es gibt im Kapitalismus keinen Wettbewerb, es ist Konkurrenz die alle treiben, hier, auch die ominösen Arbeitzeitanbieter ( verkaufen Arbeitskraftanbieter auch Zeit?) Ich denke jenseits von Karl Marx (Tendenzieller Fall der Profitrate) hat Rainer Roth die Fragen gut beantwortet. http://www.linkes-oldenburg.de/wp-content/uploads/2013/12/Das-Kartenhaus.pdf

    auch G.Sandleben hat die Fragen behandelt. http://www.proletarische-briefe.de/

    beste Grüße

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